Die Besteigung des Vulkans Yates bedeutet, in einen der abgelegensten und am wenigsten erkundeten Vulkane Nordpatagoniens vorzudringen, wo sich der Berg direkt aus den Fjorden und gemäßigten Wäldern der Reloncaví-Bucht erhebt. Sein abgeschiedener Charakter und das Fehlen von Infrastruktur machen diese Expedition zu einem authentischen Bergsteigererlebnis in einer nahezu unberührten Naturlandschaft.
Die Route beginnt auf Meereshöhe und steigt allmählich durch immergrünen Wald auf, bis eine Umgebung aus Vulkangestein, Schnee und Eis erreicht wird, in der sich die Landschaft mit zunehmender Höhe verwandelt. Die Kombination aus Zustieg, Abgeschiedenheit und Aufstieg macht den Yates zu einem ebenso anspruchsvollen wie lohnenden Berg und bietet ein selbst für erfahrene Bergsteiger ungewöhnliches Erlebnis.
Vom Gipfel auf 2.187 Metern beherrscht der Blick die patagonischen Fjorde, die Mündung des Reloncaví, den Golf von Ancud und die Vulkankette, die das nördliche Tor zum chilenischen Patagonien bildet. Ein Aufstieg, der Abenteuer, Erkundung und das Privileg vereint, einen der abgelegensten und am besten erhaltenen Berge der südlichen Anden zu durchqueren.